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well done jackson pollock + verlosung

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twitterte ich gestern direkt nach dem überaus genialen konzert der berliner post-rock-combo. aber alles nacheinander.

bis gestern mittag war mir „well done jackson pollock“ kein begriff. ich glaube einem großteil meiner leser geht das genau so. egal. ich sagte trotzdem zu, mit in den ostpol zu gehen um mir diese band an zu schauen. über den nachmittag dann machte ich mich mehr oder weniger schlau, wie die guten den eigentlich klingen. da es kaum etwas im netz zu finden gab bis auf dieses youtube-video und dieses und dieses, war ich also sehr gespannt was mich erwartete. eins konnte ich den videos entnehmen: es gibt ähnlichlkeiten mit „god is an astronaut“. da mir diese band ein begriff ist und ich sehr angetan bin, stieg meine spannung ins unermessliche.

zudem fand das ganze in einer location statt von der ich schon mal gehört hatte aber noch nie besucht habe. dem ostpol. als wir ankamen wurde uns mitgeteilt, dass wir die letzten wären die rein könnten da es dann ausverkauft sei. nach dieser aussage war ich natürlich erstaunt den es waren gerade mal 1 1/2 stunden nach dem einlass vergangen. „ok“ dachte ich mir und ging am thresen vorbei da die vorband, „a poor mens memory“, ihre letzten zwei songs spielte. war auch nett anzuhören aber ich habe nur, wie gesagt, die letzten zwei songs mitbekommen. auf jeden fall war ich erschrocken wie klein eigentlich der „konzertraum“ war. ich habe nichts gegen kleine clubs. ich mag sie sogar. solange nicht in dem kleinen kabuff geraucht wird. das ging einfach mal garnicht. geschätzte 100-150 leute in einem kleinen raum und von den geschätzten besuchern rauchten ungewähr 3/4. das war auf jeden fall tierisch anstrengend. daher auch mein zweiter satz, im oben zu sehenden tweet: „ostpol nicht mehr so schnell wieder“. ich will nicht sagen, dass das mein letzter besuch sein sollte aber damit ich wieder hingehe muss schon ein ziemlich guter künstler am start sein.

nach einer kurzen umbaupause beginnen dann auch „well done jackson pollock“ mit ihrem konzert. auf der bühne waren fünf sympathisch dreinblickende jungs die umgeben waren von alten fernsehgeräten die alle das gleich zeigten. kleine videos zur untermalung der größtenteils gesanglosen stücke. meine erwartungen wurden meterweit übertrumpft. sie kreierten eine unglaubliche klanglandschaft und brachten somit den „konzertraum“ zum beben. nach 1 1/2 stunden waren dann alle songs gespielt und das publikum beglückt.

am merchandise-stand gab es die in eigenregie produzierte ep von von den berlinern post-rockern. welche ich mir gleich zweimal kaufte. eine für mich und eine für euch. wer die möglichkeit hat sich die 5 jungs live an zusehen sollte dies unbedingt tun.

ok ich weiß ihr seid nun ganz gespannt, auf den verlosungsteil und von daher kommen wir nun zu diesem.

die verlosung
was gibt es zu gewinnen?
zu gewinnen gibt es wie oben schon erwähnt, einmal die „well done jackson pollock“ ep und ein tour-poster.

was müsst ihr machen?
hinterlasst mir einfach ein kommentar in dem ihr mir von eurem letzten konzertbesuch berichtet. unter allen kommentaren verlose ich dann die cd und das poster. es gibt also zwei gewinner ;).
mein helferlein wird natürlich wieder der zufall sein.

und bis wann geht das ganze?
das ganze muss zwischen heute abend und sonntag nacht (10.10.10 23:59) passieren.

viel glück allen teilnehmern.

p.s. dieser artikel bleibt bis sonntag die nummer eins. unter ihm geht es wie gewohnt weiter mit dem programm

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Veröffentlicht von

Jahrgang 1988, Dipl-Wirt.-Inf. (FH), Startups, Webstuff, Humor, Design, Tech-Spielerein, Social Media Guy, Blogger, WordPress- und Google Fanboy, Mobile addicted

4 Kommentare An der Unterhaltung teilnehmen

  1. Es war hell. Richtig hell. Vermutlich weil es mittag war. Kurz nach zwölf.
    Umsonst und Draußen, drei Bühnen. Nicht mehr und nicht weniger.

    Am Start waren wir. Naomi, Kenzie und ich. Nicht vergessen darf man die zwei Jungs. Jean-Baptiste und Pierre. Die zwei Austauschschüler aus Frankreich. Pierre schaute mich etwas verwirrt an, als er meine Kamera zusehen bekam und den Backstagepass. Ich schaute wohl auch verwirrt. Meine Kamera hatte Lust auf Umsonst und Draußen, und da versuchte ich mein Glück und konnte mir schließlich den Backstage/Presse ausweis abholen. Genutzt wurde er nicht.
    Die Kamera oder die, die sie in der Hand hält war zu zurückhaltend, ist nicht vor die Absperrung, hat sich nicht im Backstagebereich durchgefressen.
    Wozu auch?

    Man dieses ganze Geschwafel gehört wohl auch dazu. Eigentlich war jeder gelangweilt, man konnte nur Musikfetzen warnehmen, wenn man am Plattenstand rumhing.
    Bühne 1 oder 2. Auf drei war niemand.
    Bühne 1.
    Vor bis zu Absperrung. Ein paar mal auf den Auslöser. Klick.
    Klick.
    Wer stand da.
    Drei Jungs, einer der tatsächlich unserem Erdkundereferandar ähnelte. Aber im Grunde sah der Sänger auf der Bühne noch besser aus als der Lehrer vor der Tafel.
    Zwei Gitarren, ein Schlagzeug.

    In dem Programmheft steht ‚Paper Palace – Indierock aus Würzburg‘
    Ja und dann wurden die Lauscher gespitzt.
    Diese wunderbaren Menschen auf Bühne. Sie singen von zerbrochenen Herzen und anderen Dingen. Von dem Leben an sich.
    Wunderbare Musik.

    Stechende Sonne, die plötzlich egal war.
    Freunde, aber halt- nicht alle.

    Jemand tippte mich auf die Schulter. Ich drehte mich rum. Sah niemanden. Ich drehte mich zur anderen Seite.
    Wusste ichs.
    Timothee.
    Nina und daneben Jette.

    Nun saßen wir da, hörten diese wunderbare Musik.
    Und ich lachte. Ich grinste. Ich ärgerte mich nicht mehr, dass meine Kamera ungenutz auf meinem Schoß lag.
    Ich grinste.

    Grins.
    Und dann war es aus. Kein Gitarrenton. Keine gefühlvolle, raue Stimme.

    Und ich grinste weiter.

    Das war das Konzert. Mitten am Tag.
    Ungewöhnlich schön.

    Steffi.

    Ach ja, seid dem sind Nina und ich Paper Palace Hardcorefans und haben es seid Umsonst und Draußen kein einziges Mal mehr geschafft auf eines ihrer Konzerte zu gehen 🙁

  2. Mein letzter Konzertbesuch? Es kommt mir vor, als wäre das eine Ewigkeit her. Ich musste auch erst einmal ein bisschen grübeln, wo ich überhaupt als letztes war. In diesem Jahr bei Nena in Berlin, es war schrecklich. der Ton war grausig, die Musik zu laut, sie zu leise und es hat furchtbare gehallt. Ich habe den Text noch nicht mal verstanden, obwohl ich die Lieder kannte. Es war sehr schade und ging mir so auf die Nerven, dass wir noch vor dem Ende gegangen sind. Nena? Nie wieder live auf der Bühne!

  3. Pingback: gewinner | kleinstadtgedanken

  4. Pingback: ein abend on tour mit jaguwar kleinstadtgedanken

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