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Quo vadis Dresden?

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Vor allem wo geht unsere Reise hin? Seit neun Jahren nenne ich dich mein Zuhause, doch in letzter Zeit, leben wir uns mehr und mehr auseinander.

Dabei hast du doch so vieles zu bieten, außer Bürger, die sich selbst am nächsten sind. Du bist für eine Vielzahl spannender, kreativer und inspirierender Projekte Heimstätte, dass es mir schwer fällt, dir lange böse zu sein.

Da haben wir die Jungs und Mädels von „Lass es uns tun„. Neben dem jährlich stattfindenden Konfestival „TUN“ organisiert der Verein mehr oder weniger regelmäßige Meetups. Bei diesen Treffen können sich Projekte aus der Region vorstellen und beispielsweise Hilfe zu bestimmten Themen suchen.

Dann haben wir den Mission Lifeline e.V.
Der Verein hilft Menschen, die in Seenot geraten sind. Ihre Rettungsaktionen führen sie vor allem im Mittelmeer durch, wo jährlich Tausende von Menschen ertrinken, die eine Reise in ein besseres Leben antreten. Hier könnt ihr dafür spenden.

Seit neuestem auf mein Radar: All.Human. Das nachhaltige Streetware Label entstand als eine Antwort auf PEGIDA. „Wir alle sind Menschen.“ Die Kleidung ist nicht nur nachhaltig, sondern wird auch fair produziert.

Als Papa freue ich mich natürlich auch über Projekte wie die Windelmanufaktur. Als Gesellschaft produzieren wir Tonnen von Müll und dabei ist das alles andere als notwendig. Mittels Stoffwindeln kann die Müllproduktion eines Familienhaushalts deutlich reduziert werden.

Um das Verständnis, für eine nachhaltige Gesellschaft weiter zu verbreiten, gibt es das Umundu Festival. Bereits neun Mal wurde in Workshops und anderen Veranstaltungen über eine bessere Gesellschaft aufgeklärt.

Wie du siehst, Dresden, habe ich nicht nur ein Blick für deine Probleme und Fehler. Ich sehe auch die guten Dinge.

Wie wäre es, also wenn du einfach mehr vom Guten hervorbringst und den anderen Kram einfach sein lässt? Dann könnte ich mir auch eine gemeinsame Reise bzw. alt werden ohne Sorgen vorstellen.

Dieser Beitrag wurde inspiriert von den Liebesbriefen von Nicole und Mister Matthew.

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Veröffentlicht von

Jahrgang 1988, Dipl-Wirt.-Inf. (FH), Startups, Webstuff, Humor, Design, Tech-Spielerein, Social Media Guy, Blogger, WordPress- und Google Fanboy, Mobile addicted

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