wer von euch kennt denn shoegaze? also mir war es bis vor kurzem ein fremdwort und das obwohl mein musikalischer horizont ziemlich weit ist. meine wissenslücke wurde mir zum glück von der dresdner band jaguwar gestopft. die nette combo, welche sich 2008 unter dem namen „the artbreakheartshop“ aufmachte die bühnen zu erobern, lud mich ein, einen abend mit ihnen zu verbringen und da ich immer gerne eingeladen werde, kam ich dem ganzen nach. so verbrachte ich eine sehr coole zeit mit netten leuten, bei guter selbstgemachter musik.

intensiver auseinandergesetzt mit der band habe ich mich das erste mal, als sie mit ihrer crowdfunding aktion auf startnext begannen, welche einen erfolgreichen abschluss fand. mit hilfe des gesammelten geldes begaben sich die drei musiker ins studio und starteten mit der produktion ihrer „eyes collide“ ep, auf die ich ziemlich gespannt bin. eine band mit unglaublich viel talent und noch viel mehr energie, welche zudem schon supportgigs für yuck, we were promised jetpacks und japandroids spielte. beides faktoren die man wahrscheinlich braucht, um in diesem genre zu bestehen. aber kommen wir endlich zu dem wunderbaren abend, den ich wahrscheinlich ewig in verbindung mit bananen und bier bringen werde.

nachdem ich beim aufbau des equipments geholfen hatte, wodurch ich mir meine oben erwähnte banane verdiente, konnte ich ein bisschen zeit mit der sympathischen band, die aus oyemi, lemmy und chris besteht, verbringen. am späteren abend gesellten sich noch „this love is deadly“ zu uns. die berliner band und jaguwar sorgten schließlich für die musikalische untermalung im dresdner (n)ostalgie club „ostpol„. diese nette location hatte ich hier schon einmal verewigt.

die beiden auftritte waren echt gut, wobei mich jaguwar noch ein wenig mehr vom hocker riss. wie oben erwähnt, verbreitet die band eine mitreißende energie und besitzt eine menge temperament und das kommt live enorm gut zur geltung. auch sehr beeindruckend war, dass lemmy, der gitarrist, alleine schon über drei verstärker spielte und ein riesiges arsenal an effekten bediente. außerdem war es interessant anzusehen, dass der schlagzeuger die gesamte zeit ein lächeln auf den lippen trug, was ich mal als freude an der musik deute. oyemis schöne stimme möchte ich natürlich nicht unerwähnt lassen. zusammen ergibt dies die(!!!) mischung, welche es braucht um einen gelungenen konzertabend zu erleben. mein fazit: es war toll jaguwar zuzuhören sowie zuzusehen. gerne wieder!

wer jaguwar gern mal selbst erleben möchte,  fährt einfach am 30.11.2012 nach chemnitz ins atomino.

Veröffentlicht von Chris Kloss

schreibt seit vielen Jahren ins Internet. Mag guten Kaffee und Gespräche. Hilft gern wo er kann.

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