Eine Stadt aus Kunst ist machbar – Magic City

Es ist zwar nur eine kleine Stadt auf 2500 Quadratmetern aber es ist dennoch eine Weltpremiere: Magic City. 40 internationale Künstler aus 21 Ländern haben sich in den letzten vier Wochen in Dresden ausgetobt und aus einer White City eine magische Stadt kreiert. Namhafte Künstler wie Shepard Fairy aka OBEY, Ron English, Isacc Cordal, Bandits Legende Andy K und seine Crew-Kollegin Mad C sind nur ein paar davon.

Die Ausstellung in den Räumen der Zeitenströmung in Dresden wurde vom renommierten Kunstkritiker Carlo McCormick kuratiert. Den passenden Soundtrack steuerten Hans Zimmer und Lorne Balfe bei.

„Eine Stadt aus Kunst ist machbar. Das einzige was noch fehlt, sind die Menschen. Durch die Besucher wird die Magic City erst lebendig“, erklärte McCormick bei der heutigen Pressekonferenz.

Von mir gibt es eine uneingeschränkte Empfehlung für Europas größte urbane Kunstausstellung. Es gibt so viele Details die man entdecken kann. So viel spannende Werke auf so engem Raum, die überwältigend wirken. Ich habe fleißig Bilder gemacht, die ihr hier in der Galerie anschauen könnt, um einen Eindruck zu bekommen.

Ihr habt noch vom 01. Oktober bis 08. Januar Zeit, die magische Stadt am Rand der Dresdner Neustadt zu erkunden. Danach wandert die Ausstellung weiter in andere europäische Metropolen. Den Anfang macht im April München. Wer mehr über die Ausstellung erfahren möchte, findet weitere Infos auf magiccity.de

SuperJob – mehr Leidenschaft im Job

Das Ende meines Studiums kommt mir so verdammt weit weg vor, dabei ist es noch keine drei Jahre her. Was noch länger zurückliegt, ist die Zeit davor. Mein Besuch der Fachoberschule, um die Fachhochschulreife zu erlangen. Davor meine Ausbildung zum technischen Assistenten und davor gab es auch noch eine Station in meinem Lebenslauf, die ich nur angesteuert habe, weil mir zu dem Zeitpunkt völlig unklar war, was ich eigentlich werden will.

Wie alles anfing

Klar, als Kind phantasiert man sich in die verschiedensten Berufe. Ich denke Feuerwehrmann und Astronaut sind mit die beliebtesten Vorstellung von Jungs und bestimmt auch dem einen oder anderen Mädchen. Was ich mal werden wollte, weiß ich gar nicht mehr. Am Ende meiner Realschule, kam der Berufsberater in unsere Schule und versuchte uns zu vermitteln, welcher Beruf zu uns passt.

Bei dem Einen ging das besser, bei dem Anderen eher schlechter. Perspektivlosigkeit war bei der Jugend in der Kleinstadt weit verbreitet. So kam es, dass ich eben nicht wusste was ich werden will. Bestrebungen, mich als Landschaftsgärtner zu betätigen, gingen leider nach hinten los. So blieb mir nur Plan B.

Plan B

Der sah so aus, dass ich ein Berufsgrundjahr absolvierte. Das ist quasi das erste Lehrjahr eines Berufs, in meinem Fall war das Maler- und Lackierer. Ich erlernte in dem Jahr also das Streichen und Tapezieren von Wänden sowie das Vorbereiten und Lackieren von Metallen. Schon während des Jahres wurde mir klar, dass ich das nicht bis zum Ende meines Lebens machen möchte.

Nach diesem Jahr bewarb ich mich um meine Ausbildung zum technischen Assistenten für Informatik. Mit Computern hatte ich, durch meinen ältesten Bruder, schon Kontakt. Dieser hat schließlich auch eine ähnliche Ausbildung gemacht. Die zwei Jahre Ausbildung waren ok und legten den Grundstein, für das was ich heute mache.

Heute

Ich habe heute keine PCs vor mir, die repariert werden müssen. Zum Glück, denn während meiner Praktikas merkte ich recht schnell, dass das Computerschrauben lieber ein Hobby bleiben sollte. Aber in dieser Zeit entdeckte ich das Thema Blogs für mich. Das wiederum eröffnete mir den Blick für soziale Netzwerke und alles was diese ausmacht. Dieser Umstand hat mir schon bei meinen letzten Jobs weitergeholfen und mich entscheidend geprägt.

SuperJob

Hätte es SuperJob schon zu meiner Zeit gegeben, wäre ich heute sicher an einem ähnlichen Punkt. Nur das ganze auf direktem Wege. SuperJob hilft jungen Menschen und Geflüchteten dabei, einen Job zu finden, der besser zu ihnen passt. Aktuell läuft eine Crowdfunding Kampagne, die die Umsetzung der App ermöglichen soll. Bisher arbeitete das Team um Alexander Nast ehrenamtlich an dem Konzept und betrieb Forschung zum Thema „Leidenschaft im Beruf“.

Denkt an Euch und eure Laufbahn zurück. Vielleicht kennt ihr eine ähnliche Geschichte wie meine. Wenn ja, dann unterstützt doch das Projekt. Zum Beispiel in dem ihr einfach anderen Leuten darüber berichtet oder in dem ihr ein paar Euro spendet. Auch wenn ihr keine ähnliche Story kennt, helft dem Team, anderen Menschen zu helfen.

UPDATE:

Heute kam noch ein neues Video von den SuperJob-Machern. Erschreckend wie viele Menschen eigentlich kein Bock auf ihren Job haben

A4Grill

Dresden bietet nicht nur hervorragende Bands, sondern auch Menschen mit Erfindergeist. So zum Beispiel auch Alexander und Hermann. Die Beiden haben sich im Studium in Dresden kennengelernt und machen gelegentlich gemeinsame Ausflüge. Bei einer dieser Touren kam ihnen, aus der Not, die Idee für einen portablen Grill. Das war der Tag als der A4Grill ins Leben gerufen wurde.

A4Grill – Crowdfunding

Damit aus der Idee Wirklichkeit werden kann, brauchen die beiden Erfinder finanzielle Hilfe. Dafür wurde eine Crowdfunding-Kampagne auf Startnext gestartet und diese läuft noch 20 Tage. Das Fundingziel sind 40.000 Euro. Klingt viel, hilft aber auch bei der Weiterentwicklung und Zertifizierung des Grills sowie beim Aufbau des Vertriebs.

Wenn ihr mehr über den A4Grill erfahren möchtet oder die beiden mit einem Obolus unterstützen wollt, dann schaut am besten auf der Startnext-Seite vorbei: https://www.startnext.com/a4grill

White Shore – Leaves

Ich stehe ja auf so Musik, die nur aus Gitarren und Schlagzeug bestehen, gelegentlich noch das ein oder andere elektronische Element beinhalten und dabei einen Klangteppich produzieren, der zum Träumen einlädt. Sowas machen zum Beispiel auch die Jungs von White Shore aus Dresden.

Aus dem weißen Rauschen der Dresdner Szene hervorgetreten, treiben White Shore zwischen brachialen Gitarrenwänden und energetisch schwebender Leichtigkeit im Meer träumerischer Sehnsucht. Ernsthafter Dream Pop welcher so mitreißend wie befreit erklingt, signalisiert einen neuen Aufbruch.

Ihr neustes Werk haben sie mit einem netten Video aus dem Proberaum unterlegt.

Falls ihr mehr von White Shore hören möchtet, dann schaut mal auf Bandcamp vorbei. Dort findet ihr weitere Tracks und auf der Facebook-Seite erfahrt ihr, wann und wo die Jungs auf Tour sind.

Wie entstehen eigentlich Tennisbälle?

Die Frage habe ich mir, so richtig bewusst, noch nie gestellt. Dennoch finde ich den Prozess dieser gelben Dinger interessant. Der Fotograf Benedict Redgrove hat das thailändische Werk des Ballherstellers Wilson besucht und an einem einzigen Tag, den komplexen 24-teiligen Entstehungsprozess gefilmt.

Das sind auch nicht irgendwelche Tennisbälle, die wir hier grad beobachten durften. Das waren die offiziellen Bälle für die US OPEN.

via TNW

Bloggalaxie

Gestern fanden sich in Dresden 30 sächsische Blogger zusammen und verfolgten, wie schon mit der BSEN, das Ziel sich kennenzulernen und sich zu vernetzen. Dabei fiel mir die Bloggalaxie-Blogparade von Lilienlicht wieder ein. Ich glaube, dass ist die erste Blogparade seit der Aktion „Ein Herz für Blogs“ an der ich teilnehme und auch hier geht es darum, Blogs vorzustellen, die man gerne liest.

Fünf Blogs für eure Feeds

Ich hab fünf Stück raus gesucht, die ich euch kurz vorstellen möchte.

Der Blog von Deformo Design

Der Blog von Dom und Lia, die hinter Deformo Design stecken, findet hier nicht nur Erwähnung, weil Lia meine hochgeschätzte Kollegin ist, sondern weil ihr da tolle Fotos von Hochzeiten oder Ähnlichem findet.

Nur Liebevolles

Der Blog von Juliane ist eine Mischung aus Lifestyle- und Personalblog. Neben Themen wie nachhaltiger Kosmetik finden sich auch bewegende und erheiternde Geschichten.

Thank you for eating

Den tollen Foodblog von Liv kenne ich zwar erst seit der BSEN aber seitdem schaue ich immer wieder mal vorbei. Bisher haben wir uns noch an keines der Rezepte gewagt aber das kommt noch. Da bin ich mir sicher.

GreenGadgets

GreenGadgets ist quasi die Okö-Schwester von GamingGadgets. Letzteren kennt ihr sicher noch von dem unglaublich beliebten Gastbeitrag von Sven aus dem Jahre 2012. Auf dem neuen Blog findet ihr nachhaltige Trends, Technologien und Gadgets.

Dietzis Blog

Seit 10 Jahren aktiv und immernoch auf der gleichen Plattform. Davor ziehe ich mein Hut. Auf dem Blog von Andreas findet ihr in unregelmäßigen Abständen Beiträge zu Dingen, die ihn interessieren, wie zum Beispiel Kaffee, Musik oder flüssiger Nahrung.

Es gibt noch wesentlich mehr Blogs, die interessant sind. Erst gestern habe ich noch zwei – drei BloggerInnen kennenlernen dürfen, die hier sicher ihren Platz verdient hätten. Vielleicht dann bei der nächsten Blogparade.

 

Beitragsbild via Viktor Hanacek von picjumbo.com

Recap OTMR16

Eine Woche ist es jetzt her, als ich mal wieder in Leipzig war, um eine spannende Veranstaltung zu besuchen. Ein Barcamp zum Thema „Online-Technologie und Marketing trifft Recht“. Der Titel verrät die Richtung, in die sich die Sessions der einzelnen SpeakerInnen bewegten.

Veranstaltet wurde das Ganze von der Leipziger Anwaltskanzlei Spirit Legal, die einen sehr fitten Eindruck in der ganzen Thematik Online-Marketing und Tech machen. Neben den Sessions der Teilnehmer gab es auch eine sehr gelungene Keynote von Anke Domscheit-Berg zum Thema „Zukunft der Arbeit“. Beeinflusst von künstlichen Intelligenzen, Robotern und 3D-Druckern erwartet uns eine spannende Zukunft.

Natürlich habe ich wieder eine Snapchat Story gemacht, um einen Eindruck des Ganzen einzufangen.

 

Meine Fazit der OTMR16

Das Essen und die Location waren super gewählt. In fast jedem Zeitslot habe ich eine Session für mich gefunden. Wenn mal nichts dabei war, fand man in dieser Pause einen spannenden Gesprächspartner, zum Beispiel einen der zwei Gründer von Neuronade. Sehr sympathische Jungs.

Ich freu mich auf die Veranstaltung im nächsten Jahr und Blicke immer noch mit einer gewissen Ehrfurcht auf den offiziellen „Chris-Taler“ ;).

 

Radiohead – Burn the Witch

Radiohead melden sich nach fünf Jahren Pause zurück. Angefangen hat alles mit dem langsamen Verschwinden ihrer Social Media und Webinhalte. Langsam kehrt alles zurück. Das erste Lebenszeichen machte ein Teaser auf dem Instagram Profil.

Danach folgte das komplette Video zu Burn the Witch, in Knetmännchen-Optik. Track und Video gefallen mir gut, umso ärgerlicher ist es, dass der YouTube-Gema-Blödsinn das Video in Deutschland nicht verfügbar macht.

Hier auf jeden Fall der Track auf Spotify. Wer das Video sehen möchte, was von Chris Hopewell produziert wurde, sollte einen Blick auf die offizielle Radiohead Webseite werfen.

Wenn Blogger ein Netzwerk spinnen

… klappt das natürlich nicht auf Anhieb, aber alles der Reihe nach.

Was für ein Freitag: Leipzig begrüßte uns mit einem großartigem Wetter und der Flurfunk, die LSoM und die SLM beglückten uns mit einer tollen Veranstaltung, unter dem Motto „Blogger spinnen ein Netzwerk“. Darüber hatte ich ja im Vorfeld berichtet. Das Ganze war zwar schon am Freitag, aber nach so einem euphorisierenden Tag, fiel ich gestern in ein kleines Tief *, von dem ich mich erst wieder erholen musste.

120 Bloggerinnen und Blogger trafen sich auf dem Campus der LSoM, um aus 12 Sessions etwas für den eigenen Blogger-Alltag mitzunehmen. Dass diese Blogger-Konferenz, die Erste ihrer Art in Sachsen war, fiel nicht auf. Alles lief so scheinbar reibungslos, dass man denken könnte, das Team sei auf diese Art von Events spezialisiert. Die Pausen waren wunderbar lang, so dass genügend Zeit blieb, um sich zwischen den einzelnen Vorträgen auszutauschen und kennenzulernen.

Am Ende der Veranstaltung gab es noch eine Fishbowl-Diskussion, die auf die Frage „Besser vernetzen – Wie geht das?“ eingehen wollte. Das klappte leider nicht so ganz. Worüber sich sehr viele einig waren, ist der Punkt, dass es nicht bei dieser einzigen Konferenz bleiben sollte. Als Barcamp wünschten sich viele TeilnehmerInnen weitere Ausgaben dieser Veranstaltung.

Hinweis auf die Blogger-Party im Horns Erben in Leipzig
Hinweis auf die Blogger-Party im Horns Erben in Leipzig

Nach so einem motivierenden Tag komme ich nicht umhin, mir Gedanken zu machen, wie wir in Sachsen bzw. erstmal in Dresden die Blogger-Szene besser vernetzen könnte. Eine endgültige Idee habe ich noch nicht, außer, dass man von den FoodbloggerInnen eine Menge abschauen kann. Ich für meinen Teil, habe vor längerer Zeit angefangen an einem neuen Projekt zu werkeln: „Blogger in Dresden„. Damit möchte ich die Blogger-Szene der Landeshauptstadt sichtbarer machen. Denn auch in Leipzig begegnete ich zahlreichen DresdnerInnen, die ich vorher nicht auf dem Schirm hatte.

Vielleicht finden wir bei der zweiten sächsischen Bloggerkonferenz oder bei einem der zahlreichen Stammtische bzw. kleineren Events in Sachsen eine Idee, wie das Ganze über eine Facebook Gruppe hinauswachsen könnte.

Auf der BSEN-Seite gibt es auch eine Übersicht über alle Blogs die teilgenommen haben, eine Fotogalerie und eine Sammlung an Blogpost zum Event.

* Die Blogger-Party ging doch länger als erwartet. 😉