Flugzeugtubinen Sessel

Oh, was hab ich schönes beim Rene gesehen: Das möchte ich nicht nur im Blog sondern hätte ich auch gern in meinem heimischen Wohnzimmer stehen. Eine ausrangierte Antriebsturbine einer 737, die zu einem Sessel „upcycled“ wurde.

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Bild – © Fallen Furniture

Entworfen wurde das ganze von Fallen Furniture, die Möbel aus alten Flugzeugteilen kreieren. Ziemlich cooles Zeug dabei. Vor allem viele Unikate, die sicher ein Vermögen wert sind.

Recap ECLE16 – Educamp Leipzig

Vergangenen Samstag war es wieder mal soweit. LehrerInnen, PädagogInnen und andere Bildungsinteressierte trafen sich zum Austausch. Weil ich großer Fan von Barcamps bin und das Educamp bereits 2013 in Hamburg erleben durfte, war klar, dass ich nach Leipzig zum ecle16 muss.

Denke ich an meine eigene Schulzeit zurück, liegt ein himmelweiter Unterschied zwischen den Paukern meiner Zeit und den EduCamp TeilnehmerInnen. Soviel Motivation und Enthusiasmus beim Thema Bildung kann unsere Gesellschaft heute gut gebrauchen. Aber leider gibt es von dieser Art „LehrerIn“ noch viel zu wenige, aber vielleicht ändert sich das noch.

Kommen wir zum Programm. Wie bei jedem Barcamp entwickelt sich das Tagesprogramm am Morgen des jeweiligen Tages. Jede/r TeilnehmerInnen kann eine eigene Sesssionidee einbringen und so den Tag mitgestalten. Ein Teilnehmer hatte in einer Session zum Thema „Wie bekomme ich das Barcamp in die Schule meiner Kinder“ wunderbaren auf den Punkt gebracht, dass „wenn niemand eine Session anbietet, dass es ein ziemlich beschissenes Wochenende für alle wird“. Im Fall des EduCamps trat genau das Gegenteil ein. 2/3 der Barcamper hatte eigene Ideen, die eingebracht wurden und es mussten extra zwei weitere Sessionräume geschaffen werden, um alle unterzurbringen. Ich hatte auch ein Thema im Gepäck: „Snapchat in der Bildung“. Ich bin zwar kein Lehrer aber ich habe mich in letzter Zeit viel mit der App und dem kleinen Gespenst auseinandergesetzt. Daher dachte ich mir, dass ich aktuelle Beispiele aus der Bildung mit meinem Wissen einfach kombiniere. Heraus kam dabei dieser Vortrag.

Außerdem habe ich euch den Tag in eine Snapchat Story gepackt, damit ihr einen besseren Eindruck bekommt. Bilder sagen ja bekanntlich mehr als 1000 Blogbeiträge oder so.

Ich fand das Camp sehr gelungen und freu mich schon drauf, wenn es wieder einmal so gut klappt und wir dabei sein können.

Blogger spinnen ein Netzwerk

Dass ich einen Hang zu sozialen Netzwerke habe und gerne Menschen auch Offline verbinde, hatte ich bereits erwähnt. Am 29. April findet in Leipzig die passende Veranstaltung dazu statt: „BSEN – Blogger spinnen ein Netzwerk“ . Dahinter verbirgt sich die erste Blogger-Konferenz in Sachsen und ich hoffe, dass es nicht die Letzte sein wird.

Ich freu mich schon riesig auf die Veranstaltung. Das hat zwei Gründe:

  1. kann ich neue Leute kennenlernen, die sich auch alle mit dem Thema Blog und Online Medien auseinandersetzen
  2. darf ich zum Thema Trends etwas erzählen.

Neben mir sprechen noch andere interessantere Menschen über verschiedene Dinge wie zum Beispiel über Blogger Relations, Reichweitengenerierung oder wie man seinen Blog am besten monetarisiern kann.

Die Veranstaltung wird vom Flurfunk Dresden, der Leipzig School of Media (LSoM) und der Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) organisiert und findet ihren Platz auf dem Campus der LSoM. Leipzig verfügt scheinbar über eine sehr aktive Blogger-Szene. In Dresden sind wir noch dabei, den Stein ordentlich ins Rollen zu bringen.

Ich bin drauf gespannt, wie ambitioniert der Rest der sächsischen BloggerInnen ist, ein Netzwerk zu spinnen und welche neuen Projekte im Anschluss vielleicht entstehen. Schließlich hat Sachsen über 450 Blogs und Online-Magazine.

Was jetzt noch fehlt: ein sachsenweites Netzwerk, gebührende Wahrnehmung und ordentlich Bambule.

Da schließe ich mich den Organisatoren des BSEN an und fang dann mal langsam an, meinen Vortrag zu bauen.

FILMFEST Dresden #FFDD16

Dresden kann international, auch wenn man das bei den letzten Meldungen nicht denken mag. Dresden kann aber auch Filmfest. Genauer gesagt schon das 28. FILMFEST Dresden. Das internationale Festival für Kurzfilme eröffnete gestern die Festivalwoche. Ich hatte die Möglichkeit, bei der Eröffnung dabei zu sein und habe meine Eindrücke in eine Snapchat Story gepackt.

Wie das so ist bei den neuen Medien, passieren in der Eile auch mal kleine Fehlerchen. Bei Frau Kultisch handelt es sich eigentlich um Frau Kleppsch, zweite stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Dresden. Die Autokorrektur kannte sie bisher nicht, dass hat sich hiermit geändert. Auch beim Feedback der Besucher ist noch eine kleine Anmerkung notwendig. Der nette junge Herr der als zweites seine Eindrück kurz zusammenfasste, gehörte ebenfalls zur Jugendjury. Ändert an der Bildüberschrift nichts, wollte ich aber noch anmerken.

Was ich auch auf keinen Fall vorenthalten möchte, ist der Trailer. In der Story waren die beiden Filmemacher, das Vater-Sohn-Duo Paul und Menno de Nooijer und der Trailer kurz zu sehen. Hier könnt ihr den Trailer nochmal in voller Länge genießen.

Das FILMFEST Dresden ist noch bis Sonntag, an 12 verschiedenen Orten in Dresden und rund 300 Kurzfilme zu erleben. Neben den zahlreichen Vorstellungen gibt es auch eine vielzahl an Workshops und ein Tweetup zum Freitag. Samstag ist dann auch die Preisverleihung und einzelnen Filmemacher dürfen sich dann über die insgesamt 66.000 Euro Preisgeld freuen.

 

P.S. Wer mir auf Snapchat folgen möchte, kann hier den Link nutzen.

Virtuelle Reise nach Irland

Ich bin ein großer Fan der ganzen Entwicklung rund um das Thema Virtual Reality. Ich freue mich auch schon auf das diesjährige MobileCamp im Mai. Da wird es ein Virtual Reality Lab geben, in dem man diversen VR-Kram ausprobieren kann.

Die gregorianische Agentur Leavingstone hatte eine wunderbare Idee, diese neue Technologie für ihre Werbezwecke zu nutzen. Wofür jetzt genau geworben wird, ist mir noch nicht ganz klar. Wahrscheinlich für eine Biersorte. Wichtiger und spannender finde ich aber die Umsetzung.

https://www.youtube.com/watch?v=3R5J8Je2j_4

Das Ganze entstand im März diesen Jahres und tingelt grad seine Wege durch das Internet. Auf Facebook gibt es auch schon die Ersten, die anmerken, dass nicht alle Videosequenzen, die die Nutzer zu sehen bekamen, aus Irland stammen. Bricht meiner Begeisterung unter’m Strich nichts ab.

 

via Sebastian

Tschüss Startups

Lange war es jetzt still. Viel Zeit und Energie floss in die Ausgliederung der Startup-Reihe. Das war sowas von notwendig und hatte verschiedene Gründe.

Kleinstadtgedanken sollte immer eine Art Spielwiese für mich sein. Ich wollte witzige, hübsche, spannende, persönliche oder auch lokale Dinge und vor allem Erfahrungen für mich hier sammeln. Als ich 2014 die Idee zur Startup-Reihe hatte, war mir nicht klar, in welche Richtung sich das Ganze entwickeln wird. Heute ist das anders.

Meine Spielwiese wurde langsam monothematisch. Die (Feed)Leser werden bestimmt genau wie ich die Abwechselung und Themenvielfalt vermisst haben. Auf der anderen Seite habe ich für die Interview-Reihe und das Thema Startups auf diesem Blog keine Möglichkeiten mehr gesehen.

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Jetzt nach ein paar Wochen des Bastelns und Feilens ist es endlich geschafft. Let’s talk about Startups hat endlich einen eigenen Blog. Dieser ist komplett auf das junge Thema ausgerichtet und bietet die verdiente Freiheit. Wer dem Thema Startups weiterhin folgen möchte, findet auf letstalkaboutstartups.de alles was sein Herz begehrt. Die hier verbloggten Interviews leiten auch schon auf die neue Adresse um.

Jeder der sich nach dem alten Kleinstadtgedanken sehnt, kann aufatmen. Hier wird es sich wieder um die witzigen, hübschen, spannenden, persönlichen und lokalen Dinge drehen. Sofern es die Zeit zulässt und die Muse mich mit ihren Ideen küsst.

Johnny Express – DHL im All

Man bestellt ein Paket und bekommt mitgeteilt, dass dieses mittels DHL geliefert wird. Nun gibt es zwei Gruppen von Menschen. Die erste Gruppe hatte noch nie Probleme mit dem Paketdienst und bleibt bei dieser Meldung tiefenentspannt. Die zweite Gruppe hingegen hatte schon das ein oder andere Problem mit DHL und weiß, dass nun alles passieren kann: das Paket geht verloren, die Zustellversuche sind mehr Witz als ernstgemeint oder es wird bei dem nie erreichbaren Nachbarn abgegeben.

Wie glücklich können wir uns schätzen, dass Johnny Express noch auf sich warten lässt. Im Vergleich zu den Problemen, die mit einer Auslieferungen durch Johnny Express auftreten können, klingen die DHL-Erlebnisse noch annehmbar.

It’s 2150

There are all sorts of Aliens living throughout space.
Johnny is a Space Delivery Man who travels to different planets to deliver packages.
Johnny is lazy and his only desire is to sleep in his autopilot spaceship.
when the spaceship arrives at the destination, all he has to do is simply deliver the box.
However, it never goes as planned. Johnny encounters strange and bizarre planets
and always seems to cause trouble on his delivery route.

Der prämierte Kurzfilm von Kyungmin Woo, Chef des Südkoreanischen Animationsstudios Mofac & Alfred, zeigt quasi die Nachfolgegeneration der uns bekannten Lieferdienste. Scheinbar hat sich in 150 Jahren nicht viel verändert.

Sieht nach einer rosigen Zukunft aus, oder?

 

via Sepp 😉

CEDRIC – Communion = Hoax

Heute mal kein Rap, dafür grandiose Musik aus Dresden. Die Jungs von Cedric treffen mit ihrem Sound genau den entscheidenden Nerv: roughe Gitarrenklänge, hervorragender Gesang und ein Genie am Schlagzeug, welches ich hier schon mal verewigt hatte ;).

Ich freu mich auf die EP im nächsten Jahr und höre einfach bis dahin Communion = Hoax auf Spotify im Dauerloop. Bei Band Master Flash erzählen die Jungs von ihrem Jahr 2015.

Edgar Wasser & Mine – Aliens

Schaut man sich die letzten Blog-Beiträge an könnte der Eindruck entstehen der Blog heißt „Rap-und-Startups-Gedanken“.

Was das Rap-Thema angeht, gibt es eine einfache Erklärung. Welche deutschsprachige Musikrichtung (Punk mal ausgenommen), setzt sich kritisch mit den aktuellen Themen auseinander? Mir fallen bis auf deutschsprachige Hip Hop-Künstler keine Anderen ein.

So zum Beispiel auch Edgar Wasser. Der Münchner Rapper hat im Oktober seinen neusten Track rausgehauen, der eigentlich für sich selbst spricht.

Nicht nur, dass die gesungene Hook von Mine sehr ins Ohr geht, motiviert der Song die grauen Hirnzellen zum Nachdenken und Kopfnicken. Damit trifft Edgar Wasser genau meinen Geschmack.

Was das Startup-Thema angeht, könnt ihr hier abstimmen, wie es mit den Startups weitergehen soll.