Damals als ich noch studiert habe, ihr kennt die Zeit sicher noch, als es hier auch schon mal wochenlang still blieb, kam ich relativ oft in folgende Situation: Ich saß in der Bibliothek bzw. in der Vorlesung und markierte wie ein Wilder in meinen Aufzeichnungen und Vorlesungsmaterialen rum. Meine bessere Hälfte war da nicht besser.

In unserer gesamten Studienzeit sind bestimmt einige Textmarker umgekommen. Während meiner Diplomarbeit habe ich das Markieren sein gelassen. Wahrscheinlich wäre ich so verzweifelt wie die junge Dame in dem folgendem Video von Pelikan, welches seit drei Tagen auf Youtube verweilt.

Schon während meiner Schulzeit oder auch während der Ausbildung war das irgendwie nicht besser. Es hat mir im Endeffekt nicht viel gebracht. Ich hatte am Ende leuchten gelbe Hände aber immer noch nicht kapiert was ich eigentlich kapieren sollte.

Diese Textmarker sind echt ein Graus. Mit so einem Marker in der Hand erscheint auf einmal alles wichtig im Text. Schnell kann man damit den Überblick verlieren. Daher freue ich mich, dass sich Pelikan darüber mal einen Kopf gemacht und die Wunderwaffe mit dem unsexy Namen „Textmarker-Löscher“ entwickelt hat. Wie bei den berühmten „Tintenkiller“, ihr kennt diese Dinger bestimmt noch, hat das Ding eine Seite zum Markieren und eine Seite zum Löschen. Das hätte ich „zu meiner Zeit“ gebrauchen können. Tolle Sache Pelikan. Aber leider ein paar Jahre zu spät. Zumindest für mich. Der nachfolgenden Generation wird der „Unhighlighter“, so hätte ich das Ding genannt, sicher helfen. Wenn diese Generation überhaupt noch mit Stiften markiert. Mit Stiften wie oldschool.

Veröffentlicht von Chris Kloss

schreibt seit vielen Jahren ins Internet. Mag guten Kaffee und Gespräche. Hilft gern wo er kann.