vater sein

erstmal vorab: es ist kein kind unterwegs. es sind nur gedanken die ich mir grad mache, da ich in einer einkaufspassage sitz, weil ich mich ausgesperrt habe und nun aif die liebste warte.
ich sehe hier gerade viele arten von vätern. den überforderten, den verständnisvollen ebenso den verständnislosen. daher stell ich mir grad die frage: was für ein vater wäre ich?

wäre ich ein guter vater weil ich ein gutes vorbild hatte? ich kann mich nicht über eine schlechte kindheit, geschweige denn einer schlechten erziehung beklagen. oder liegt es nicht an meinem vorbild sondern an der unerklärlichen anziehungskraft die ich anscheinend auf kinder habe. jedes mal wenn ein kind in meiner nähe ist, fixiert mich dieses mit seinen blicken.

oder werde ich ein schlechter vater weil ich mehr an mich als an andere menschen denke?

wenn ich all diese väter mit ihren kindern sehe, stell ich mir diese fragen.

eine antwort werde ich wohl erst erhalten, wenn es soweit ist. wenn ich selber vater bin.

Veröffentlicht von Chris Kloss

schreibt seit vielen Jahren ins Internet. Mag guten Kaffee und Gespräche. Hilft gern wo er kann.

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